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Gesunde Süßigkeiten für Sportler: Rezepte für naturbelassene Energie-Booster – ohne Zucker, Milch, Weizen & Co.

gesunde Süßigkeiten für Sportler

Jipieh!!! Eeeeeendliiiich ist ein lang gehegter „kulinarischer Traum“ von mir in Erfüllung gegangen – und ich habe das perfekte Buch voller Rezepte gefunden, mit denen du ganz easy gesunde Süßigkeiten für Sportler zubereiten kannst… Meine Euphorie darüber möchte ich heute gerne mit dir teilen: Denn wenn du dich rundum fit und zufrieden fühlen möchtest, solltest du deinen Körper nicht nur von außen (durch Bodyweight-Exercises), sondern auch von innen (durch eine gesunde, vollwertige Ernährung) stärken.

Und auch wenn ersteres ganz klar den Schwerpunkt des superSTRONGshe-Projekts bildet, möchte ich dir bei Gelegenheit natürlich auch immer mal wieder tolle Tipps mit auf den Weg geben, wie du dich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgst und somit bestens für die Herausforderungen deines Lebens gerüstet bist – sowohl beim Krafttraining, als auch im Alltag.

Um das Optimum aus dir rauszuholen, empfehle ich dir daher als zertifizierte Functional Trainerin und aus jahrelanger eigener Erfahrung in erster Linie

  • Vitaminbomben wie Obst und Gemüse,
  • Powerproteine aus Bohnen und Linsen,
  • sättigende Kohlenhydrate aus Reis und Kartoffeln sowie
  • „gute“ Fette aus Samen und Nüssen.

Und dabei muss nicht mal dein „süßer Zahn“ zu kurz kommen: Denn gerade aus Cashews*, Haselnüssen*, Mandeln*, Walnüssen*, Trockenfrüchten, Chia* & Co. kannst du die köstlichsten Naschereien zaubern und diese – im Gegenteil zu den handelsüblichen Schokoriegeln oder Backwaren vom Discounter – ohne Reue genießen!

Wie das Ruckzuck und ohne großen Aufwand mit beeindruckenden Kreationen funktioniert, stellt Maja Elena Scheid in Sweet & Raw: Vegane Rohkost-Kuchen und -Torten* äußerst geschmackvoll unter Beweis. Die Rezepte der Konditorin (von Chili-Brownies über Schoko-Taler bis hin zur Schwarzwälder Kirschtorte) lassen mir nicht nur das Wasser im Mund zusammenlaufen, sondern machen diese Sammlung tatsächlich auch einzigartig: Denn es ist meines Wissens nach das einzige „Back“buch, in dem ausschließlich unverarbeitete Zutaten verwendet werden! Wie der Titel schon verrät, heißt das konkret …

 

  1. Veganer – und natürlich auch Allesesser 😉 – kommen voll auf ihre Kosten!

Die Autorin verzichtet bei den mehr als 60 Energie-Boostern komplett auf tierische Produkte wie Eier, Milch oder Butter. Sie sind daher nicht nur laktosefrei, sondern ich verspreche dir auch: Den Unterschied zum „normalen“ Kuchen merkt kein Mensch! Das bedeutet einzigartige Geschmackserlebnisse für dich und deine Freunde – ohne dass Kühe oder Hühner unnötig leiden müssen.

 

  1. Finger weg vom Industriezucker!

Von dem ungesunden Dickmacher, der inzwischen fast allen (Fertig-) Produkten beigemischt wird und im Gehirn die gleiche Suchtreaktion wie diverse Drogen auslöst, essen wir heutzutage ohnehin schon viel viel viel zu viel. Um den Konsum so weit wie möglich zu reduzieren und dabei trotzdem nicht auf Süßes verzichten zu müssen, setzt Sweet & Raw* daher ausschließlich auf naturbelassene Alternativen wie Datteln*, Ahornsirup*, Agavendicksaft* usw.

 

  1. Rohe Energie für maximale Power!

90 % der verwendeten Zutaten kommen zum Einsatz, ohne überhaupt irgendwie erhitzt zu werden. Und in den wenigen Ausnahmefällen brauchst du lediglich ein Dörrgerät* oder aber einen Backofen, in dem du deine Kreationen leicht erwärmst. So verhinderst du, dass Enzyme und Vitalstoffe bei Temperaturen über 42 Grad abgetötet werden – und nimmst LEBENsmittel zu dir, die diesem Namen auch wirklich alle Ehre machen.

 

  1. Glutenfrei statt Weizenwampe!

Wissenschaftliche Studien belegen schon längst, dass gerade Weißmehl nicht nur bei entsprechenden Allergien zu Unverträglichkeiten führt, sondern bei allen Menschen gesundheitliche Probleme auslösen kann. Ähnlich wie beim raffinierten Zucker macht es daher Sinn, wenn du möglichst wenig davon zu dir nimmst. Und das dürfte dir mit den Rezepten von Maja Elena Scheid kinderleicht gelingen: Schließlich stehen – wenn überhaupt – höchstens sogenannte Pseudeogetreide auf dem Plan, die im Ernährungs- und Fitnessbereich derzeit zurecht einen wahren Hype erleben…

Kurzum: Mit diesem Buch ist 2017 endlich mein sehnlicher Wunsch wahr geworden, eine Sammlung für Naschkatzen wie mich (und vielleicht auch dich?) zu finden, die alle 4 genannten Kriterien miteinander kombiniert. Noch dazu sind die darin vorgestellten Torten, Pralinen, Kekse usw. übrigens auch frei von Soja, Geschmacksverstärkern oder sonstigen Zusatzstoffen! Ganz zu schweigen davon, dass sie sich durch die einfache Art der Zubereitung für angehende und erfahrene Zuckerbäcker gleichermaßen eignen.

Und falls du jetzt immer noch unsicher bist, ob du dir „Sweet & Raw“ gleich hier bestellen* sollst, findest du im Folgenden noch ein unwiderstehliches Beispiel, mit dem du dir nach einem harten Homeworkout mit dem eigenen Körpergewicht was richtig Gutes gönnen und neue Kraft für deine nächsten Challenges tanken kannst!

 

Rezept für eine rohvegane Nougattorte
(c) Andrea Temminghoff

Rezept für Schokoholics – Nougattorte

Für den Boden mit ca. 20 cm Durchmesser:

2 Cups (= 280 g) Haselnüsse* und 1/4 Cup (= 40 g) Kakaobohnen * im Hochleistungsmixer fein mahlen (ich kann dir beispielsweise diesen empfehlen*).

1/2 Cup (= 80 g) entkerne Datteln* mit 1/2 Cup (= 120 ml) Wasser solange mixen, bis eine glatte Paste entsteht.

Alles zusammen mit 1 Cup (= 80 g) Kokosmehl* und 1 Messerspitze gemahlener Vanille * per Hand zu einem Teig kneten und diesen in eine Kuchenform* (oder einen mit Backpapier unterlegten Tortenring*) drücken.

Für die Himbeermarmelade:

2 Cups (= 200 g) gefrorene Himbeeren fein pürieren und auf dem Tortenboden verteilen.

Für das Nougatmousse:

2 Cups (= 280 g) Haselnüsse*, 2 Cups (= 480 ml) Wasser, 1/2 Cup (= 50 g) Kakaopulver*, 1 Cup (= 320 g) Agavendicksaft * und 3 Messerspitzen gemahlener Vanille* im Mixer* zu einer glatten Masse verarbeiten.

1/2 Cup (= 80 g) geschmolzene Kakaobutter* und 1 Cup (= 200 g) geschmolzenes Kokosöl * dazugeben und erneut mixen, bis eine homogene Masse entsteht.

Dann gießt du das fertige Mousse auf den Boden mit der Marmelade und stellst die Form für ca. 2 bis 4 Stunden im Gefrierfach (bzw. für 5 bis 8 Stunden in den Kühlschrank).

Und bevor es für dich und deine Lieben mit dem begeisterten Schlemmen losgeht, bestreust du das Prachtstück am besten noch schnell mit ein paar gehackten Kakaobohnen* und Haselnüssen* …

Lass es dir schmecken!

Also: Lass dich gerne von diesem kreativen Genuss verführen und tausche dich auch in den Kommentaren mit mir und den anderen rundum starken Powerfrauen aus, wie es dir geschmeckt hat und was du am liebsten isst. Ich freue mich auf dein Feedback, deine Tipps und Ideen

Und schaue dir wie immer auch gerne mein YouTube-Video über gesunde Süßigkeiten für Sportler an, indem ich dir das Rezept für die geniale (roh-) köstliche, naturbelassene, energievolle und vegane Nougarttorte noch mal Schritt für Schritt vorstelle…

* Für ausgewählte Produkte oder Dienstleistungen, die ich dir aus eigener Erfahrung wirklich wärmstens empfehlen kann, verwende ich sog. Affiliate-Links. Sollte hierüber ein Kauf oder Vertragsabschluss zustande kommen, zahlst du selbstverständlich keinen Cent mehr und unterstützt ganz nebenbei das superSTRONGshe-Projekt!

2 Comments

  • Susi

    Das Buch habe ich mir gleich bestellt, das Rezept hört sich nämlich super an! Die wird gleich am Wochenende „nachgebacken“. Ich versuche auch Glutenfrei zu backen und ersetze oft einen Teil des Mehls mit Proteinpulver, wie das hier von https://www.vitaminexpress.org/de/fitness-eiweiss-protein-pulver.
    Lg, Susi

    Reply
  • Andrea Temminghoff

    Liebe Susi,
    jiipiieeh – Dankeschön für dein positives Feedback! 🙂 Wie hat’s geklappt mit der Torte? Guter Tipp mit dem Proteinpulver als Mehl-Ersatz (auch wenn ich so Zeugs nie im Haus habe, da ich meinen Eiweißbedarf ganz einfach über Erbsen, Bohnen, grünes Gemüse & Co. decke)… Vielleicht hast du ja ein konkretes Rezept auf Lager, das du mit der Community hier teilen magst?
    Liebe Grüße
    Andrea

    Reply

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